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Die Premiere von Paris–Roubaix 1896 über 280 Kilometer gewann der Deutsche Josef Fischer — bis heute einer der ganz wenigen deutschen Siege bei diesem Klassiker.

19. April 1896, 280 km von Paris zum Velodrom in Roubaix. Sieger: Josef Fischer (Deutschland) in 9:17:00 h, vor Charles Meyer (Dänemark) und Maurice Garin. Die Siegprämie betrug 1.000 Francs — für die Zeit eine beträchtliche Summe.

Was gesichert ist

Paris–Roubaix entstand als Straßenrennen in der Ära der Schrittmacher und wurde schnell zu einem der härtesten Klassiker. Mit Josef Fischer siegte ausgerechnet der dominierende deutsche Distanzfahrer jener Jahre, der auch Moskau–St. Petersburg 1893, Wien–Berlin 1893 und Mailand–München 1894 gewann.

Was offen bleibt

Die Nationalität des Drittplatzierten Maurice Garin wird je nach Quelle italienisch (gebürtig) oder französisch geführt. Details zur Streckenführung der Premiere wären an der zeitgenössischen Berichterstattung gegenzuprüfen.

Quellen

Zeitgenössisch: Le Vélo als Veranstalterzeitung (1896) und die Tagespresse der Zeit; die Ergebnisliste wäre an den Originalberichten von 1896 gegenzuprüfen.

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