An- & Abreise


Der Start ist am 25. Juli 2026 um 10:00 Uhr in Wien-Inzersdorf, einem Stadtteil im Süden Wiens.

Anreise mit der Bahn: Der ÖBB Nightjet erreicht Wien über Nacht aus vielen Städten Europas. Radmitnahme gibt es nur auf ausgewählten Nightjet-Verbindungen — mit separatem Fahrradticket (rund 10 % des 2.-Klasse-Fahrpreises, mindestens 1,40 €) und Stellplatz-Reservierung (3 € online). Die Radplätze sind knapp, also früh buchen. In der Praxis oft einfacher: das Rad in einer Spezialtasche („tranZbag“, „Rinko Bag“) verpacken — dann reist es als Gepäckstück, nicht als Rad.

Abreise aus Triest: FlixBus fährt regelmäßig Richtung Wien und weiter nach Deutschland. Am Heck-Radträger kostet das Rad 9 €, pro Bus sind nur fünf Plätze frei (früh reservieren), höchstens 25 kg, keine E-Bikes oder Tandems. In jedem FlixBus möglich: das verpackte Rad (Länge + Breite + Höhe zusammen höchstens 240 cm) als Sondergepäck im Innenraum — derselbe Taschen-Trick wie bei der Bahn.

Was tun in Wien

Plant bei der Anreise am besten einen Tag extra ein. Wien vor dem Start: die Kaffeehäuser (immaterielles UNESCO-Kulturerbe), der Naschmarkt, eine Fiaker-Runde durch die Innenstadt — oder die Berggasse Nr. 19, Sigmund Freuds einstige Wohnung und Praxis.

Was tun in Triest

Triest war der wichtigste Hafen der k.u.k. Monarchie — heute eine Stadt zwischen italienischer, slowenischer und österreichischer Kultur. Nach der Ankunft an der Adria: die Piazza Unità d’Italia, der größte zum Meer offene Platz Europas; Triests eigene Kaffeetradition (die Stadt gilt als Italiens Kaffeehauptstadt, hier hat Illy seinen Ursprung); die historischen Cafés, in denen James Joyce über ein Jahrzehnt lebte und an „Ulysses“ schrieb; und das Schloss Miramare, Sommerresidenz der Habsburger, mit Park und Meerblick. Weht die Bora, klart die Luft bis zu den Alpen auf.