Grundsatz

Kein formales Limit — nur ein gemeinsamer Zielpunkt.

Supergrevet kennt kein Ranking, keinen Sieger — und, anders als die regionalen Grevets, kein formales Zeitlimit. Niemand wird aus der Fahrt genommen, weil eine Uhr abgelaufen ist.

Was es gibt, ist meist eine Finisherparty: ein Zeitpunkt, an dem wir am Ziel zusammenkommen. Wer mitfeiern will, sollte bis dahin angekommen sein.

Aber die Linie richtet sich nicht nach der Party. Wer später eintrifft und die Strecke vollständig dokumentiert hat, ist genauso Finisher:in. Es geht nicht darum, eine Frist zu schlagen — es geht darum, die Strecke zu absolvieren: in einem Zug, mit allem, was dazugehört — Schlaf, Wetter, Pausen, Entscheidungen.

Der Maßstab ist nicht Tempo, sondern Ankommen. Wer sich einteilt, kommt an. Das ist der Unterschied zwischen Geschwindigkeit und Distanz.

→ Distanzfahrten-Archiv: Geschichte des Langstreckenradfahrens