Was ist Supergrevet?
Supergrevet bringt die historischen Distanzfahrten Europas zurück auf das Rad.
Die Linien stammen aus der Pionierzeit des Radsports. Heute werden sie neu recherchiert, vor Ort gescoutet und als unsupported Langstreckenfahrten gefahren. Eine Route, ein Zeitlimit, keine Begleitung. Wer startet, fährt selbst.
Vier historische Linien durch Europa
Auf diesen Linien werden die Distanzfahrten heute wieder gefahren.
Die ursprüngliche Frage, neu gestellt
Die ersten Distanzfahrten entstanden in einer Zeit, in der das Fahrrad selbst noch beweisen musste, was es konnte. Ihre Strecken verbanden Städte, Länder und Landschaften – über Straßen, die mit heutigen Straßen wenig gemeinsam hatten.
Supergrevet rekonstruiert diese Linien nicht als historische Reenactments. Wir fahren nicht mit Wolltrikots und Hochrädern. Uns interessiert die ursprüngliche Frage: Wie weit trägt ein Fahrrad, wenn man sich auf das Rad und die eigene Entscheidung verlässt?
Deshalb werden die historischen Linien für heutige Räder neu gelesen. Nicht als exakte Kopie jeder alten Straße, sondern als fahrbare Verbindung zwischen Geschichte, Landschaft und Gegenwart.
Unsupported
Keine Begleitfahrzeuge, keine Verpflegungsstationen, kein Service-Team.
Kein Rennen
Kein Ranking, kein Sieger – aber ein Zeitlimit.
Selbst entschieden
Route, Pausen, Schlaf und Versorgung liegen bei dir.
Wer hinter den Linien steht
Hinter Supergrevet steht Tim, Gründer von CXBerlin und Grevet. Die Linien entstehen zwischen Archiv und Gelände: historische Strecken werden rekonstruiert, auf Karten weitergedacht und Kilometer für Kilometer vor Ort gescoutet.
Seit 2006 sammelt CXBerlin Erfahrung auf den unbefestigten Wegen rund um Berlin. Aus dieser Praxis und der historischen Recherche entstehen die heutigen Supergrevet-Routen.
Supergrevet ist Teil von Grevet. Während die Grevet-Serie über eine Saison hinweg in die Langstrecke führt, stehen die Supergrevets für die großen historischen Linien durch Europa. Über Grevet →
Dokumentation statt Inszenierung
Supergrevet dokumentiert und bewahrt die Kultur des Distanzfahrens. Wetter, Defekte, Müdigkeit, Entscheidungen und die langen Stunden dazwischen gehören zur Fahrt. Die Geschichten entstehen unterwegs – sie müssen nicht erfunden werden.
Wer eine dieser Linien fährt, setzt eine Tradition fort: auf den Wegen, in der Landschaft und im eigenen Körper.